Proteinverdauung durch Pepsin und Trypsin

 

Materialien:

Erlenmeyerkolben 100 ml, 9 Reagenzgläser, Meßzylinder 100 ml, Waage, Spatel, Wärmeschrank
Quark, Pepsin, Trypsin, Salzsäure (verdünnt), Natronlauge (verdünnt)

Durchführung:

Zunächst wird eine Stammlösung hergestellt, indem ca. 1 g Quark im Erlenmeyerkolben in ca. 20 ml Wasser gelöst wird.
Anschließend wird in je einem Reagenzglas eine Spatelspitze Pepsin bzw. Trypsin in ca. 3 ml Wasser gelöst.
Nun werden in die sieben anderen Reagenzgläser je 2 ml der Stammlösung gegeben. Mit Folienstift oder Etiketten werden diese sieben Reagenzgläser entsprechend markiert.

1) 2 ml Stammlösung

2) 2 ml Stammlösung + 1 ml Pepsinlösung
3) 2 ml Stammlösung + 1 ml Pepsinlösung + 3 Tropfen Salzsäure
4) 2 ml Stammlösung + 1 ml Pepsinlösung + 3 Tropfen Natronlauge

5) 2 ml Stammlösung + 1 ml Trypsinlösung
6) 2 ml Stammlösung + 1 ml Trypsinlösung + 3 Tropfen Salzsäure
7) 2 ml Stammlösung + 1 ml Trypsinlösung + 3 Tropfen Natronlauge

Die Reagenzgläser werden jetzt für ca. 15 bis 20 Minuten in den Wärmeschrank oder ein Wasserbad gestellt und bei einer Temperatur von 30 bis 40°C gehalten.

Beobachtung / Auswertung:

Bei beiden Versuchen ist der "Trübungsgrad" der Quarklösung der Indikator für eine Enzymwirkung. Die Enzyme bewirken eine Verdauung der im Quark befindlichen Proteine. Je klarer die Lösung, desto stärker haben die Enzyme "gearbeitet".

 

 

Dieser Versuch wurde von meiner Kollegin Brigitte Niemann erarbeitet.

 

 

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Ulrich Helmich, im Februar 2002

 





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