Proteinverdauung durch Pankreatin

 

Materialien:

Erlenmeyerkolben 100 ml, 5 Reagenzgläser, Meßzylinder 100 ml, Waage, Spatel, Wärmeschrank, Kühlschrank, Brenner, Quark, Pankreatin

Durchführung:

Zunächst werden zwei Stammlösungen S1 und S2 hergestellt:
S1: 1 g Quark im Erlenmeyerkolben in ca. 20 ml Wasser auflösen.
S2: Eine Spatelspitze Pankreatin in einem Reagenzglas in ca. 6 ml Wasser lösen.

Jetzt werden vier Reagenzgläser wie folgt vorbereitet und mit Folienstift oder Etiketten markiert:

1) 5 ml S1 + 1 ml S2
2) 5 ml S1 + 1 ml S2, kurz aufkochen
3) 5 ml S1 + 1 ml S2, 20 min. bei 30 - 40°C
4) 5 ml S1 + 1 ml S2, 20 min. bei 3°C

Beobachtung / Auswertung:

Bei beiden Versuchen ist der "Trübungsgrad" der Quarklösung der Indikator für eine Enzymwirkung. Die Enzyme bewirken eine Verdauung der im Quark befindlichen Proteine. Je klarer die Lösung, desto stärker haben die Enzyme "gearbeitet".

 

 

Dieser Versuch wurde von meiner Kollegin Brigitte Niemann erarbeitet.

 

 

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Ulrich Helmich, im Februar 2002

 





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