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Heterotrophie

 

Heterotrophie ist eine Form der Energieversorgung, bei der die Lebewesen fremde, energiereiche organische Verbindungen (Nährstoffe) aufnehmen und abbauen. Den so gewonnenen Energieüberschuß setzen sie zur Bewegung, zum Wachstum und zum "Kampf gegen den Entropietod" ein.

Zu den heterotrophen Lebewesen gehören viele Bakterien sowie sämtliche Pilze und natürlich die Tiere und Menschen.

Der Stoffwechsel eines heterotrophen Lebewesens sieht in groben Zügen so aus:

  • Aufnahme der Nahrung oft mit speziellen Organen (Mund, Zähne, Fangapparate).
  • Zerkleinerung der Nahrung (Zähne, Zunge, Magen).
  • Verdauung der Nahrung: Nährstoffe (z.B. Proteine) werden mit Hilfe besonderer Enzyme in ihre Einzelbausteine (z.B. Aminosäuren) zerlegt.
    Bei Wirbeltieren i.d.R. Verdauung im Magen-Darm-Trakt. Bei niederen Tieren auch Verdauung außerhalb des Körpers (Insekten).
  • Transport der energiereichen Moleküle zu den Zielzellen, z.B. durch ein Blutkreislaufsystem.
  • Veratmung oder Vergärung der energiereichen Moleküle in den Zellen.

Merke:
Heterotrophe Lebewesen nehmen energiereiche Nährstoffe aus der Umwelt auf.

 

 

Folie zur Heterotrophie

(C) Ulrich Helmich, 28.02.98
nachbearbeitet am 26.09.98