Kommen wir nun zu einem sehr wichtigen Molekül. Methan selbst ist vielleicht gar nicht so interessant als Stoff, aber es ist die einfachste organische Verbindung. Die Kräfte, die die Atome des Methanmoleküls zusammenhalten, sind genau die gleichen Kräfte, die auch die Moleküle unseres Körpers, die Fette, die Proteine, die Nucleinsäuren, kurz alle organischen Moleküle zusammenhalten.
Wenn wir uns mit dem Thema "Organische Chemie" beschäftigen (am Ende der 10. Klasse und natürlich am Anfang der 11. Jahrgangsstufe), werden wir das Methanmolekül noch wesentlich ausführlicher behandeln. Jetzt aber auf zum nächsten wichtigen Molekül, dem Ammoniakmolekül.
Noch wichtiger als das Ammoniakmolekül ist das Wassermolekül. Schließlich kommt alles Leben aus dem Wasser, und wir selbst bestehen zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser. Grund genug also, uns mit diesem Molekül intensiv zu beschäftigen.
Dass jetzt keiner glaubt, wir wären schon fertig mit dem Wassermolekül. Aber bevor dieses Thema vertieft wird, wollen wir noch kurz ein anderes Molekül behandeln, nämlich das Kohlendioxidmolekül.
Kohlendioxid entsteht, wenn Menschen und Tiere ausatmen, und bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Holz, Kohle etc. Der Treibhauseffekt, der für die vielen Klimakatastrophen in letzter Zeit verantwortlich sein soll, ist zum großen Teil auf Kohlendioxid zurückzuführen.
Mit Doppelbindungen werden wir uns in der Klasse 9/10 nicht allzu viel beschäftigen, eher in der organischen Chemie. Neben der Doppelbindung gibt es auch noch die Dreifachbindung, z.B. zwischen zwei Stickstoffatomen. Auf die wollen wir hier aber nicht weiter eingehen.
Wer den Aufbau des CO2-Moleküls verstanden hat, weiß auch, wie das O2-Molekül aufgebaut ist. Auch hier bildet sich eine Doppelbindung zwischen den beiden Atomen O = O. Jedes O-Atom hat zwei einfach besetzte Kugelwolken und kann daher zwei kovalente Bindungen ausbilden.
Auch Stickstoff ist eines dieser gasförmigen Elemente, die in Form zweiatomiger Moleküle vorkommen. Das Stickstoffmolekül hat die Summenformel N2. Die beiden Atome werden durch drei Molekülbindungen zusammengehalten: jedes N-Atom hat drei einfach besetzte Kugelwolken und kann daher drei Bindungen ausbilden.
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Dies ist eine Seite von Ulrich Helmich. Erstellt am 26.08.2002 mit Golive 3.1 auf einem G3-Mac.
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