Die elektrophile Addition ist eine charakteristische Reaktion der Alkene, die vorzugsweise an der C=C-Doppelbindung abläuft. Zwischen den beiden C-Atomen ist die Elektronendichte besonders hoch. So werden Teilchen angezogen, die eine positive Ladung (oder zumindest eine positiv polarisierte Region) besitzen.
Die häufigsten Anwendungen der AE sind die
Hydrierung (Anlagerung von H2) unter Bildung von Alkanen, die
Halogenierung (Anlagerung von Cl2, Br2 oder I2) sowie die
Hydrohalogenierung (Anlagerung von HCl, HBr oder HI) unter Bildung von Halogenalkanen und die
Hydratisierung (Anlagerung von H2O) unter Bildung von Alkoholen.