Informatik-Lexikon

Datentypen

Die Objekte einer Klasse haben bestimmte Attribute, die zum Speichern von Informationen (Koordinaten, Farbe, Größe, Bezeichnung etc.) dienen.

Beispielklasse (ohne Methoden) mit drei Attributen zum Speichern des Namens, des Vornamens und des Alters der Person.

Nun ist es aber ein großer Unterschied, ob man eine simple Zahl wie 12, eine lange reelle Zahl wie 3.1415 oder gar eine Adresse wie "Ulrich Helmich, Drohneweg 12" speichern möchte. In der Programmiersprache Java muss man Variablen und Attributen zu diesem Zwecke einen bestimmten Datentyp zuweisen.

Die wichtigsten Datentypen sind:

  • int: Ganze Zahl, z.B. 155
  • double: Reelle Zahl, z.B. 3.14159
  • char: Zeichen, Buchstabe, z.B. 'A'
  • String: Zeichenkette, z.B. "Hallo Welt!"
  • boolean: Wahrheitswert true oder false
  • void: leerer Datentyp, wird für verändernde Methoden benutzt, die keinen Wert zurückliefern.

In unserer Beispielklasse Person haben wir die Datentypen String und int verwendet.

Datentypen dürfen nicht mit Abstrakten Datentypen (ADTs) verwechselt werden. Bei einem Stack (einem ADT) werden zum Beispiel überhaupt keine Angaben gemacht, aus welchen Datentypen oder Datenstrukturen er zusammengesetzt ist oder wie er genau implementiert wird. Er wird lediglich über die Operationen definiert, die mit ihm möglich sein sollen.